Chemistry : Lehrbuch der Anorganischen Chemie

Lehrbuch der Anorganischen Chemie

EUR 94,00


umfangreiches Nachschlagewerk - Der Hollemann-Wiberg ist wohl das größte AC Nachschlagewerk was derzeit auf dem Markt ist und lässt sich aus eigener Erfahrung inhaltlich nicht toppen. Das Buch ist wie ein Lexikon aufgebaut in dem alle Stoffklassen der AC behandelt werden. Für mich sind die tausenden Zusatzinformationen einfach sagenhaft.Dieses Buch ist kein klassisches Lehrbuch aber ich habe bis jetzt jede Information gefunden die ich gesucht habe.

Zu viel des Guten - Das Werk ist zwar wie schon oft erwähnt eine sehr umfangreiche Bibel, aber man hat keinen Spaß daran, das Buch für was anderes als nachzublättern zu verwenden. Für Einsteiger ist es meines erachtens nicht empfehlenswert, habe schnell den Spaß daran verloren. Eine Didaktische Note 5

Nachschlagewerk und geeignet für Prüfungsvorbereitungen - Auch die Neuauflage präsentiert sich im vertrauten Layout: nüchtern, zwar mit zahlreichen sehr hilfreichen Tabellen und Grafiken versehen, aber stets schwarz-weiß. Anders als moderne amerikanische Lehrbücher setzt der “Holleman/Wiberg“ vor allem auf eine umfassende Darstellung praktisch sämtlicher verfügbarer Inhalte des Fachs und weniger auf eine optisch ansprechende Präsentation. Eine klare Gliederung ist dennoch vorhanden: Wesentliche Inhalte sind sozusagen normal gedruckt mit Hervorhebung zentraler Begriffe und Stoffnamen in Fettdruck, ergänzendes, nicht für alle Angehörigen der Zielgruppe relevantes Wissen schließt sich in geringerer Schriftgröße an. Anmerkungen findet man klassisch in Fußnoten – viele andere Lehrbücher arbeiten mit Randspalten -, zum Beispiel Angaben zu weiterführender Literatur, Geschichtliches oder sonstige Ergänzungen. Auf diese Weise wirkt der “Holleman/Wiberg“ optisch zwar sehr gedrängt mit seinen dicht bedruckten Seiten, doch an keiner Stelle unübersichtlich, und nur so lässt sich erklären, wie man praktisch das gesamte moderne Wissen zur Anorganik auf zweitausend Seiten unterbringen und darüber hinaus gut nachvollziehbar erklären kann.Allerdings versteht sich das Werk, den ersten Teil ausgenommen, eher als Nachschlagewerk denn als Lehrbuch. Das heißt nicht, dass Anfänger nicht damit arbeiten könnten. Teil A, “Grundlagen“, ist bewusst als Hinführung zu den komplexeren, spezifisch anorganischen Themen gehalten. Freilich gibt es Lehrbücher zur Allgemeinen Chemie, die den Bedürfnissen von Studierenden der ersten Semester und jenen mit Chemie als Nebenfach besser entgegenkommen. Vermutlich existiert jedoch kein Lehr- und Fachbuch, das über die eigentliche Anorganik mehr und besser dargestelltes Wissen anbietet. Vorkommen, Darstellung beziehungsweise Gewinnung, physikalische und chemische Eigenschaften und gegebenenfalls Verwendung von Elementen und Verbindungen, von den letztgenannten auch sehr “exotische“, werden übersichtlich vorgestellt und erläutert. Tabellen in den vorangestellten Zusammenfassungen zu den einzelnen Gruppen ermöglichen das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten ebenso wie entsprechende Übersichten zu untereinander eng verwandten Verbindungen eines Elementes. Dank der klaren Struktur lernt man rasch, das Buch optimal zu nutzen, zumal das sehr detaillierte, sorgfältig erstellte Register beim Nachschlagen keine Wünsche offen lässt.Die an inhaltlich passenden Stellen eingeschobenen Grundlagenkapitel sind anspruchsvoller als Teil A, zumal sie ja auf speziellere Themen eingehen, die nicht alle “Holleman/Wiberg“-Besitzer benötigen dürften. Mit den entsprechenden Vorkenntnissen, zum Beispiel aus Teil A, lassen sie sich jedoch ebenfalls gut verstehen.Vergleicht man die 102. mit den vorhergehenden Auflagen, findet man zahlreiche Anpassungen an den aktuellen Forschungsstand. So gibt es ausführliche Erläuterungen zu den verschiedensten Fullerenen und anderen Elementmodifikationen (nicht nur des Kohlenstoffs) sowie zu Mehrfachbindungssystemen, es werden etliche “neue“ Edelgasverbindungen vorgestellt und vieles mehr. Insgesamt wirkt diese Auflage auch anwendungsbezogener.Für die Benutzung als Lehrbuch ist der “Holleman/Wiberg“ zwar im Allgemeinen etwas zu komplex und teils zu speziell, als Nachschlagewerk und zur Prüfungsvorbereitung hingegen findet man sicher kein geeigneteres Werk. Diesbezüglich kommt er den unterschiedlichsten Gruppen von Chemieinteressierten entgegen: vom Chemie-Leistungskursler, der ein Referat zu einem speziellen Thema halten möchte, über Studenten im Nebenfach bis hin zum Diplomanden und Doktoranden der Chemie. Angesichts des gewaltigen Informationsangebots wirkt der Preis völlig angemessen.

Das (!) Lehrbuch schlechthin! - Als mein erstes Lehrbuch überhaupt (Geschenk meines Vaters) begleitet es mich seit meiner Jugend (stehe mittlerweile im Berufsleben). Mit dem HoWi begann bei mir der Spaß an der Chemie. Der Kauf jeder Neuauflage ist Verpflichtung. Wenn man mich fragen würde, was ich unter einem Lehrbuch verstünde, so würde ich den HoWi als allererstes Beispiel nennen, gewissermaßen als Verkörperung des Begriffes Lehrbuch an sich. Der HoWi ist ein Beispiel dafür, daß ein sehr gutes Lehrbuch eben auch einige Zeit benötigt (mittlerweile ist die 102. (!) Auflage erschienen, was schon für sich spricht), bis es dieses Prädikat wirklich verdient. - Trotz der Schwarz-Weiß-Gestaltung ist es sehr übersichtlich (eine farbige Aufmachung habe ich nie vermißt), was bei der gebotenen Stofffülle immer wieder wie ein Wunder erscheint. Hierbei hilft auch das extrem umfangreiche, sehr gute Register. Davon können viele - nicht nur Studenten, sondern auch andere Lehrbuchautoren - lernen. Wenn einige bemängeln, das Buch sei für einen Anfänger zu ausführlich, so sei gesagt, daß gerade durch die Aufmachung in unterschiedlichen Schriftgrößen, Hervorhebungen durch Unterstreichungen und Fettdruck sowie Fußnoten Wesentliches von Unwesentlichem sehr wirkungsvoll getrennt wird. Dies ist ein unschätzbarer Vorteil, da es so möglich ist, je nach Interesse ein Thema jederzeit beliebig zu vertiefen. Dadurch gelingt auch die fast einmalige Synthese von Nachschlagewerk und Lehrbuch. Zum Vergleich: March s Advanced Organic Chemistry ist da schon eher ein reines Nachschlagewerk. - Alles in allem ein sehr, sehr empfehlenswertes Lehrbuch und ein absolutes Muß für jeden ernsthaften Chemiker - zum Lernen, Nachschlagen und Schmökern gleichermaßen!

Umfassendes Nachschlagewerk - Mir persönlich war der HoWi immer schon ein sehr sympathisches Nachschlagewerk für alle Fälle. Als Lehrbuch zum Lernen ist es nicht gedacht. Aber als wirklich allumfassende Enzyklopädie der anorganischen Chemie sehr wohl. Wenn man einmal etwas ausführlicher über irgendeine exotische anorganische Verbindung Bescheid wissen will oder spezielle tiefergehende Daten benötigt (z.B. eine äußerst ausführliche Spannungsreihe) dann wird man in den 2149 Seiten dieser Bibel in 99,9% der Fälle fündig. In diesem Nachschlagewerk steht in der Tat fast alles zu AC. Die neue 102. Auflage von 2007 bringt dieses universelle Standardwerk endlich wieder auf den neuesten Stand der Wissenschaft. Einige nötige Verbesserungen wurden gemacht. Fehler wurden gründlich dezimiert, Teile gekürzt und andere hinzugefügt. Insgesamt ist das Werk um mehr als 100 Seiten angewachsen. Trotz der nun fast 2200 Seiten Wissen ist das Buch noch akzeptabel dick, weil sehr dünnes Papier verwendet wurde, wie man es vom HoWi gewohnt ist. Feuchte Finger sind also beim Schmökern unangebracht.Das Buch ist wirklich jedem interessierten Chemiestudenten, der mal etwas mehr wissen will oder muss als Standard-Nachschlagewerk für AC zu empfehlen.




Lehrbuch der Anorganischen Chemie